Eure Meinung bezüglich der Missionsgestaltung in GTA V

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Thema: Eure Meinung bezüglich der Missionsgestaltung in GTA V

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  1. #1
    Man in Motion ist offline Drahtzieher
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    Eure Meinung bezüglich der Missionsgestaltung in GTA V

    Inzwischen bin ich mit der Kampagne in GTA V durch und habe somit auch alle Missionen erlebt. Nun bin ich gerade noch einmal auf den PC Test der Gamestar gestoßen und unter anderem hat Heiko Klinge in seinem Fazit folgendes geschrieben:

    Und ja, selbstverständliche ist GTA 5 in vielerlei Hinsicht ein Meilenstein. Aber es hat mir trotzdem deutlich weniger Spaß gemacht als mein Serienfavorit Vice City oder - Jehova! - das in der Öffentlichkeit viel härter kritisierte Watch Dogs.

    Das hat zwei Gründe: 1. Die meisten Storymissionen sind mir zu viel Call of Duty und zu wenig GTA. So groß Los Santos auch sein mag, fast immer werde ich im Sinne der Dramaturgie dennoch wie auf Schienen von einem geskripteten Höhepunkt zum nächsten gejagt. Mich ärgert das! Denn wenn mir schon solch eine großartige offene Spielwelt zu Füßen gelegt wird, dann möchte auch ich entscheiden, mit welchen Methoden ich ein Problem löse. Und ja, das hat Watch Dogs besser hinbekommen.
    Quelle: GTA 5 - Grand Theft Auto 5 Test (PC) - Das ultimative Grand Theft Auto 5 - Fazit - GameStar

    Ehrlich gesagt, habe ich beim Spielen gar nicht so auf "Denn wenn mir schon solch eine großartige offene Spielwelt zu Füßen gelegt wird, dann möchte auch ich entscheiden, mit welchen Methoden ich ein Problem löse." geachtet. Vielmehr war ich von der Vielfältigkeit der Missionen begeistert - es sind eben nicht die üblichen Missionen, wo man von Punkt A zu Punkt B fahren muß, um dort jemanden umzubringen. Jede Mission hatte ein anderes Grundthema und die damit verbundenen Skriptelemente fand ich keinesfalls aufdringlich, sondern äußerst schick inszeniert: egal ob man dabei Franklin von einer Yacht retten muß, die sich auf einem fahrenden Truck durch Los Santos bewegt, oder ob man als Trevor einem abstürzendem Flugzeug per Motorrad hinterher jagd. Sicherlich folgt alles dabei einer "simplen" Route, aber die Abwechslung dabei ist so packend, daß die Skripts (mich) nicht wirklich gestört haben.

    Trotzdem stimmt der Punkt, daß man in einer offenen Welt bitteschön auch die Freiheit haben sollte, die Missionen nach seinen eigenen Vorstellungen lösen zu können. Aber ich denke, GTA ist darauf, inkl. seiner Story, nicht ausgelegt.

    Nun würde ich gerne mal von euch wissen, wie ihr den angesprochenen Punkt von Heiko Klinge seht: störten euch die Skripts? Fandet ihr, daß es zu wenige eigenen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Missionen gab?

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    Hallo Man in Motion,

    schau dir mal diesen Guide an! Das sollte dir helfen.
  3. #2
    Avatar von Gouranga
    Gouranga ist offline Staatsfeind
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    störten euch die Skripts? Fandet ihr, daß es zu wenige eigenen Entscheidungsmöglichkeiten bei den Missionen gab?
    Das Eine stirbt mit dem Anderen. Beides ist cool, aber beides geht nicht. Ich fand, dass durch die Scripte die vielleicht epischsten Missionen entstanden sind, die ich je in einem Computerspiel gesehen hab (Mit einem Flugzeug in ein Flugzeug fliegen? What?). Aber mehr Freiraum ist sicher auch cool. Vielleicht im nächsten GTA wieder oder ein Mix aus Scripten und free roaming, beides geht halt schwer.

    Mich haben die Missionen an sich zum Ende hin eher gestört. Hat sich irgendwie verloren, generell kaum ein roter Faden.

  4. #3
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    @Man in Motion …
    Wie darf ich das überhaupt verstehen (den Text von “Heiko Klinge“?
    Ja es gibt hier ein straffes Storyboard (Skript), an dem du dich entlang hangelst.
    Was will man denn da verändern?
    Besser gesagt was für Wahlmöglichkeiten, sollten einem denn da offen stehen?
    Mehr unterschiedliche Mordmöglichkeiten?
    Klar hast du ne große Karte … aber was hat das mit Entscheidungsfreiheit zu tun?
    Ich raffe das noch nicht ganz …
    Denke mal viele haben die Geschichte die im Game erzählt wird, überhaupt nicht (oder nur am Rande) verstanden.
    Sonst würde man die Geschichte einfach feiern und nicht einen Mangel an Problemlösungen anprangern.
    Aber auch da … das ganze ist unpräzise und schwammig. Ich habe keinen Plan was man da bei der Problembeseitigung verändern sollte.
    Wäre toll, wenn man da mehr Infos bekommen würde.

    @Gouranga …
    Stimmt, einige Szenen sind zu übertrieben. Die von dir angesprochene Flugzeugszene ist zu heftig, gebe ich dir uneingeschränkt recht. Aber das sind auch witzige Übertreibungen (wie zum Beispiel in einigen “Bond” Filmen. Da gibt’s auch manches, was zu abgehoben ist. Kann man trotzdem drüber lachen und das sollte man dann wohl auch)

    Zum Ende des Storymodus …
    Das sich die Story verliert, finde ich nicht. Ich denke die Geschichte ist einfach sehr vielschichtig und dadurch etwas komplex (obwohl wir sehr vieles wissen … einiges bleibt im verborgenen und bietet Raum zur Spekulation bis zum Schluss).

    Generell …
    Zum Ende, hat man doch auch einige Wahlmöglichkeiten.
    Du musst entscheiden wen du aus dem Weg räumst.
    “Trevor” … oder “Michael” … oder “Wei Cheng”, “Stretch”, “Steve Haines” und “Devin Winston”.

    Also …
    Geniale Story (teilweise sehr nah am Zeitgeschehen).
    Viel Gesellschaftskritik (Sozialkritisch).
    Ob illegale Aktivitäten oder legales (Gesetzeskonformes) Geschäft … Man möchte zum nachdenken anregen. Das haben die auch wunderbar umgesetzt.
    Wüsste kaum, wie man da die Story verändern sollte.
    Du hättest dem Game auch ne andere Geschichte aufdrücken können … Dachte ich auch am Anfang. Etwas schwach das ganze und man könnte vieles verändern. Aber wenn man die gesamte Geschichte betrachtet, ist das gebotene schon “Premium”.

    Gruß …

  5. #4
    Man in Motion ist offline Drahtzieher
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    Zitat Zitat von Freude-Am-Foltern Beitrag anzeigen
    @Man in Motion …
    Wie darf ich das überhaupt verstehen (den Text von “Heiko Klinge“?
    Was gibt´s denn daran nicht zu verstehen? Ich habe den Text vor der Gamestarseite, die das Spiel getestet haben, in Anzügen, rüberkopiert - eben das Faziturteil von H. Klinge. Dazu habe ich ja noch den Link gesetzt, damit man seinen Kommentar ganz lesen kann.

    Außerdem interessiert mich die Hintergrundgeschichte, bzw. die Handlung der Kampagne überhaupt nicht. Vielmehr sind für mich die einzelnen Missionen wichtiger und die sind richtig gut. Aber Herr Klinge sprach eben an, daß die Missionen eben nur auf einem Wege lösbar sind - was schon etwas schwach für ein "Offenes Welt" Spiel ist. Was, meiner Meinung nach, trotzdem nicht heißen soll, daß diese schlecht ausgedacht, bzw. designt wurden.

  6. #5
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    @Man in Motion …

    Ich würde gerne wissen, was er mit mehr Lösungsmöglichkeiten meint und in welchem Zusammenhang genau … Optimal wäre ein mitgelieferter Vorschlag zur Umgestaltung. Das finde ich zu schwammig.

    Klar hätte man auch andere Lösungswege anbieten können (bei manchen Missionen).
    Aber ich sage jetzt mal, das liegt oftmals an den Fähigkeiten der Charaktere.
    Die drei Hauptdarsteller sind doch eher ganz gewöhnliche Typen (was die technische Kompetenz betrifft). “Michael” und “Trevor” sind auch nicht die jüngsten.
    Bei “Watch Dogs” ist doch viel Technik mit im Spiel. Das sind Methoden die hier beinahe wegfallen.
    Die Leute hier, gehen den alten und rustikalen Weg.
    Siehe … Autos aufbrechen … Banken überfallen und so weiter …
    Manchmal werden sogar bei Mordmissionen die Mordwerkzeuge vorgegeben … vielleicht ne Art versteckter Gag in manchen Fällen.
    Zum Beispiel … Töte “Stretch” mit einer Nahkampfwaffe. “Stretch” steht auch für besonders elastisches Gewebe. Mit ner Nahkampfwaffe kannst du diese Elastizität von “Stretch” ganz gut testen und die Story macht garantiert die Runde … grandioser Gag, oder nicht?

    Bei manchen Missionen ist der Weg den du gehen musst, sogar der beste.
    Da wüsste ich kaum ne bessere Möglichkeit.
    Vor allem, weil die Story ja wirklich zusammenhängend ist.
    Du sagtest dich interessiert die Hintergrundgeschichte nicht so, aber die einzelnen Missionen findest du gut (Ist ja dein gutes Recht).
    Vergiss aber bitte nicht … das Game (die komplette Story) ist wie ein Puzzle. Die einzelnen Missionen sind einfach nur Puzzlestückchen.
    Wenn du die einzelnen Teile mal zusammenfügst, kippst du beinahe aus den Latschen.
    Die einzelnen Puzzlestücke (Missionen) sind richtig gut, wie du sagst … aber das zusammengefügte Puzzle ist Phänomenal.

    Ich gebe dir noch ein Beispiel dafür, das der Weg den man gehen muss der beste ist …
    Es geht um die Mission “Friend Request” (Freundesanfrage).

    Vorab … es gibt ja bei GTA, “Fruit Computers” (inklusive I-Fruit App) … geniale “Apple” Parodie.
    Hier im Game wurde noch “Lifeinvader” dazugepackt (eher ne Parodie auf ein bekanntes soziales Netzwerk).
    “Lifeinvader” ist nicht nur ein Soziales Netzwerk, sondern ist im Begriff, wie “Fruit Computers” ein eigenes Smartphone zu präsentieren. Das “Lifeinvader Mobile Device”.
    Jedenfalls will “Jay Norris” gerade das neue Gerät präsentieren, als es ihm bei der Lifepräsentation um die Ohren fliegt.
    Da ja das Gerät zuvor ausgetauscht wurde, von “Michael”. Das geschieht im Auftrag von “Lester“.
    “Lester” bereichert sich damit natürlich im heftigen Umfang (er sagt auch nach dem Anschlag zu “Michael” “I’ll be trading pure Alpha” (was das bedeutet könnt ihr ja mal im Netz schauen).
    Das nennt man dann wohl “gewaltsame Marktmanipulation” von der feinsten Sorte.
    (“Lifeinvader” ist wohl ein Unternehmen, das man kritisch betrachten sollte (wie viele andere auch) … ein Gerät (das “efriend”) wird in Kooperation mit einem Kreditkartenunternehmen (“Fleeca”) entworfen und enthält ne Menge seltsamer Features)
    Durch die Medienwirksame Bloßstellung von “Lifeinvader”, gibt das natürlich den Aktien von “Fruit” einen heftigen auftrieb (Direkte Konkurrenz zu “Lifeinvader“).
    “Lifeinvader” und “Fleeca” Aktien werden in den Keller rauschen (Negativ Werbung).
    “Lester” ist auf alles vorbereitet … für ihn ist es PURE Alpha … ihm ist klar, was zu (ver)kaufen ist.
    Da kannst du fast nix verbessern oder verändern an der Missionsgestaltung. Die Methode die gewählt wird ist die beste für so ein Vorhaben.
    Man schadet anderen Firmen bei einer Lifeperformance (tötet den Firmenguru bei der Präsentation mit seinem eigenen Gerät). Ein Millionen Publikum schaut zu … Nutze deine Phantasie … Die Verbreitung davon ist in der heutigen Zeit sehr schnell … Die Firma wäre auch im echten Leben, durch so was total in den Fritten.
    Das ist eine geniale Story.

    Man sollte das alles im Blick haben. Dann macht die ganze Geschichte auch Sinn. Das ist ne Fortlaufende Story. Die gewählten Methoden sind oftmals einfach sehr effektiv …
    Oder wie schon gesagt, halt die rustikale Tour. Welche oftmals, den Charakteren geschuldet ist. Große Technik (PC) Freaks sind die Hauptcharaktere einfach nicht.

    Bedenke auch … “Michael” ist nicht immer frei bei seinen Entscheidungen.
    “Dave” hat oftmals ein entscheidendes Wörtchen mitzureden (oder sogar noch andere Leute, wie “Steve Haines“).
    “Michael” muss einfach Drecksarbeit für das FIB erledigen (nach Vorgabe) … offene Welt hin oder her.

    Das sind kleine Beispiele … Zieht sich beinahe durchs ganze Game … könnte man ewig drüber schreiben.
    Also Story ist Top … und warum verändern, durch mehr Entscheidungsfreiheit?
    Da die Story sehr straff ist, hast du auch ein straffes Programm durchzuziehen.

    (Das ist natürlich nur meine Meinung und man muss diese nicht teilen)

    Gruß …

  7. #6
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    Ich kann da FaF nur zustimmen. Ich finde die Story ebenfalls genial, gespickt mit Gags, Sarkasmus, Selbstironie. Die Protagonisten finde ich auf jeden Fall charismatischer, als in Watch Dogs. Trevor mochte ich am Anfang überhaupt nicht. Ich dachte mir: 'Man, was für ein sadistisches A-Loch'. Im Verlauf der Story hat er sich zu meinem Lieblingscharakter heraus kristallisiert. Auf jeden Fall hat mich die Story gefesselt, da sie in sich schlüssig ist und spannend, wie auch abwechslungsreich ist. Sehr gutes Beispiel, was FaF da mit dem Liveinvader-Attentat gebracht hat. Es sind die Kleinigkeiten, die immer wieder für einen Lacher sorgen. Michael soll sich lockere Klamotten für den Liveinvader-Job kaufen. Allein schon die Bemerkung der Verkäuferin zu Michael á la "Shorts und Basecap machen aus einem alten Sack keinen Teenager"....sowas ist einfach herrlich. Die Story hätte noch 300 Missionen weiter gehen können, so sehr bin ich drin versunken. Ich hätte ganz gern mal gehört, wie denn alternative Lösungen bei den Scripten hätten aussehen sollen.
    @ Man in Motion: Du sagst, du findest die Missionen eigentlich super, aber die Story interessiert dich nicht so sehr. Aber nur, wenn du alles zusammen siehst, verstehst du die volle Geschichte, denn die Geschichte erzählt fortlaufend den Grund für die nächste Mission. Wichtig dabei sind die ganzen Dialoge, die oft im Auto auf dem Weg zu einer Mission geführt werden. Im Fall von Franklin muss ich da schon mal an den Straßenrand fahren und den Untertitel mit lesen, da sein Slang nur mit Übung zu verstehen ist, aber genau hier werden auch wichtige Geschichten oder, wie FaF sagte, Puzzleteile erzählt, die sich nach und nach zu einem Ganzen zusammen setzen.
    Ich teile jedenfalls die Meinung von Klinge nicht.

    Gruß, Andy

  8. #7
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    @cantonsilver … Danke für das Feedback.
    Gags und Ironie gibt es wirklich zu genüge ... wo soll man da nur beginnen?
    Deinen Tip sollte man sich auch zu Herzen nehmen … fahrt rechts ran und lest die Texte (wenn es nicht simultan klappt … Ich mache das auch so). Die E-Mails und SMS die ihr erhaltet, solltet ihr auch sorgfältig lesen.

    Generell …
    Eigentlich war die Geschichte bei allen GTA Teilen zu großen Teilen vorgegeben.
    Bestimmt hätte man sich auch gewünscht, das der ein oder andere überlebt. Aber am Ende musste man die Person beseitigen (Jeder hat sicherlich Charaktere, die er mag und welche die er nicht mag).
    Ich finde zum Beispiel das “Johnny” vom “Lost MC” zu abrupt (ohne Gegenwehr) von “Trevor” umgebracht wird.
    Aber Hey … So schnell kanns gehen.
    Wie ich das persönlich bewerte (oder was ich mir da gewünscht hätte) ist völlig egal … es ist nun mal so und warum auch nicht?
    Das ist einfach so in der GTA Reihe. Das ganze ist ein bisschen, wie ein interaktiver Film.

    Oftmals ändert man ja auch seine Ansichten im Verlauf der Geschichte.
    Wie “cantonsilver” schon sagte … Seine Ansicht über “Trevor” hat sich gewandelt.
    Kann ich gut nachvollziehen.
    “Trevor” ist unbestritten ne Zeitbombe ohne Timer.
    Dumm ist er aber nicht. Er durchschaut einiges und hat sogar soziale (emphatische) Züge.
    Siehe “Fame or Shame”.
    “Tracey”, die Tochter von “Michael” möchte bei dieser Talentshow mitmachen.
    Die junge Dame hat ja auch ambitionierte Ziele … Ihrer Meinung nach, wäre es nicht schlecht, zumindest mal ein “C-Promi” zu sein.
    “Trevor” ist der erste der interveniert. Der Typ dem scheinbar alles egal ist …
    Ihm ist klar (wie vielen anderen auch), das diese Shows oftmals dazu benutzt werden um Leute vorzuführen. Er ist darum auch der erste, der aktiv dagegen vorgeht als er mitbekommt das “Tracey“ dort auftreten möchte.
    Klar, das ist die Sichtweise von “Trevor” und sein vorgehen ist sehr bedrohlich und bestimmt nicht die nette und freundliche Tour … eigentlich möchte er aber nur schlimmeres verhindern, weil er sich seinen Teil zu dem guten “Lazlow” denkt. Bewahrheitet sich ja auch später … “Michael” verpasst “Lazlow” später noch ein Tattoo. Nachdem er mitbekommen hatte, wie “Lazlow” versucht seiner Tochter sexuelle Gefälligkeiten abzuschwatzen.

    “Trevor” ist zwar durchgedreht. Aber irgendwie Loyal. Auf den kann man sich irgendwie verlassen, wenn es hart auf hart kommt. Außerdem sagt er dir seine Meinung (er quatscht nicht dumm hinter deinem Rücken). Seine oftmals sehr blutigen Eskapaden möchte ich nicht schön reden. Aber er hat auch Eigenschaften die hervorstechen. Diese werden oftmals zu wenig beachtet, wenn man betrachtet das “Michael” scheinbar viel mehr Sympathisanten besitzt.

    “Michael” betrachte ich beinahe noch kritischer als “Trevor”.
    Was ist denn “Michael” für einer?
    “Michael” ist ein Ganove … aber wie ist es genau mit seinen Verbindungen zum FIB?
    Wir wissen es nicht ganz genau (es wird nicht komplett geklärt … das bietet Raum für Spekulationen, schafft aber auch Fakten).

    Schau dir mal den Anfang von dem Game genau an …

    Ne lustige Truppe macht ne Bank klar und verliert sich aus den Augen.
    Später laufen die Fäden wieder zusammen, die Welt ist doch klein.
    Oben drauf kommt noch, das vieles nicht so ist wie es scheint.

    Sehr pikant … man beachte den “Prolog”.
    “Trevor”, “Michael” und “Brad” rauben die Bank in Ludendorff aus.
    Bei der Flucht geraten sie in einen Schusswechsel.
    Dort tritt dann auch der Kontaktmann “Michaels” in Erscheinung, der gute alte “Dave”.
    “Dave” hilft “Michael” unterzutauchen in ein fingiertes Zeugenschutzprogramm.
    “Dave” tötet wohl unbeabsichtigt “Brad”. Eigentlich wollte er “Trevor” töten.
    „Trevor“ sollte als Sargfüller herhalten. Nun ist es halt „Brad“.
    “Brad” wird als “Michael Townley” zur letzten Ruhe gebettet und “Michael De Santa”, kann ein neues Leben in “Los Santos” beginnen.
    Eine Menge bekommt man aber schon da nicht raus.
    Darum zurück zur Frage … Was ist “Michael” eigentlich für einer?
    Ein Informant? Auf jeden Fall steckt er mit dem FIB unter einer Decke.
    Er scheint schon vorher mit “Dave” in Kontakt gestanden zu haben (warum ist nicht ganz sicher).
    Ein fingiertes Zeugenschutzprogramm wäre sonst auch nicht realisierbar gewesen … Das bedarf schon einer gewissen Planung und auch entsprechender Kontakte.
    Aber am wahrscheinlichsten ist, das “Michael” von “Dave” schon damals unter Druck gesetzt wurde. Sprich, irgendwas hatte man gegen ihn in der Hand (das FIB hat Druck gemacht beim guten “Michael“ … es wird auch erwähnt das er aus den Akten verschwinden wird, wenn er kooperiert. Besser gesagt „Dave“ hat die Akten noch, als Druckmittel).
    Das ganze kommt “Michael” vielleicht ganz gelegen. Mit “Trevor” tut er sich schwer … zwischen beiden liegen auch Welten.
    Der Deal zwischen "Michael" und "Dave" sah wohl wie folgt aus.
    Wenn “Dave” dafür sorgt das “Trevor” getötet wird, kann “Michael” in aller Ruhe untertauchen und ein neues Leben beginnen.
    Im Gegenzug steht “Michael” auch in der Zukunft immer zur Verfügung, wenn “Dave” Hilfe benötigt.
    Außerdem sind wohl monatliche Raten an “Dave” fällig.
    Eigentlich ist “Daves” Einsatzgebiet “Los Santos” … “Dave” benötigt “Michael”, generell für Arbeiten in der Stadt und es war eine gute Gelegenheit ihn nach dort zu holen. Also gut für beide.
    „Michael“ ist trotzdem ziemlich ausgeliefert.
    Aber “Dave” sitzt ja auch nicht ganz oben.
    Sein Vorgesetzter beim FIB, “Steven Haines” … dieser ist auch korrupt.
    “Steve” nutzt also “Dave” aus und natürlich “Michael” … auch da gibt es ne Leiter nach oben.

    (Am Rande … Das FIB hat bis zum Schluss großes Interesse das “Trevor” aus dem Weg geräumt wird.
    Schon mal überlegt warum? Und warum “Devin” Interesse hat, “Michael” aus dem Weg zu räumen? Würde ich mir mal Gedanken zu machen)

    Das alleine zu “Michael” und der lustigen Truppe vom FIB ...
    “Michael” ist nicht wirklich frei, bei vielen Aufträgen. Die Entscheidungen werden wo anders gefällt.

    “Michael” ist nicht gerade aufrichtig … Er wollte das “Trevor” getötet wird.
    Man kennt die wahren Gründe nicht, warum er mit dem FIB kooperiert.
    Seine Ehe ist schwer angeschlagen (kaputt) und so weiter …
    Eigentlich jemand der mit genauso großer Vorsicht zu genießen ist wie “Trevor” … Das Verhalten von “Michael” ist irgendwie sehr selbstbezogen … Selbst einen Kumpel, würde er einfach erschießen lassen. Da vermisse ich die Ehrlichkeit … “Michael” sollte man nicht uneingeschränkt trauen. Er hat was von nem Verräter.

    Ginge noch weiter … “Trevor” dachte das “Brad” die ganze Zeit im Knast sitzt. Das FIB sendete auch E-Mails an “Trevor” mit “Brad” als Absender. Nur um den Eindruck zu erwecken, “Brad” würde wirklich im Knast sitzen. Ziemlich durchtrieben und heftig gegenüber “Trevor”. Aber man wollte ihn ja auch heftig hinters Licht führen. Am Ende bekommt “Trevor” eine E-Mail diesbezüglich von “Dave”.

    Das ist mal eine saftige Kritik gegen (teilweise) bestehende Korruption bei Polizei und anderen Behörden. Diese Fälle gibt es auch Real.

    Zuletzt … weil zum Game passend.
    Es gibt einen Real existierenden “Michael Townley” (Siehe Beerdigung). Dieser befindet sich im US-Zeugenschutzprogramm. Er ist streng genommen Berufskiller. Der echte “Michael Townley” war in allerhand Morde verwickelt und arbeitete wohl für den CIA (und DINA). Auch war er wohl ein Mensch der Kontakte zwischen verschieden Gruppierungen herstellte.
    Wer er wirklich ist und was er alles so getan hat in seinem Leben … Ich habe keinen Plan … Du wohl auch nicht? Man hat ab und an was über ihn lesen können. Aber alles wissen über ihn? … Keine Chance. Irgendwie ein Phantom.
    Die Story ist zu heftig (müsst ihr mal im Netz schauen … da ging es heftig zur Sache) …
    Noch einmal ne geniale Anspielung … wer ist dieser “Michael Townley”? Im Game und Real HAHA.

    Es gibt reale Geschichten, die man fast nicht glauben kann. Aber diese Geschichten schreibt das Leben.
    Das Leben welches hier versucht wird zu parodieren.
    Ein Spiegel, den man der Gesellschaft vorhält … Nach dem Motto … Schau mal, das passiert in der Welt. In der Polygonwelt, aber auch in der wirklichen Welt. Vielleicht könnte man in der Zukunft auch die echte Welt verbessern.
    Durch “spielen” soll man ja auch “lernen” …
    Mich bringt GTA immer wieder zum nachdenken. Danke an dieser Stelle.

    Auch hier … was sollte man da ändern … ist einfach genial.

    Gruß …

  9. #8
    Avatar von JustMoe23
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    Who the fuck is Heiko Klinge?

    Ach so, wieder mal ein neuner Chef Redakteur der GameStar in einer Zeit, wo dieses Magazin längst nicht mehr so interessant ist wie früher... (aber egal...)

    Dieser Typ hat einfach nur das Problem, wie viele andere Spieler auch... er spielt einen grandiosen Titel, der wirklich gelungen ist und viel zu bieten hat und dann vermischen sich Tagträume mit dem vorhandenen Konzept...

    ... vergleicht das Spiel mit Vorgängern und anderen Spielen, schraubt seine persönlichen Ansprüche weit nach oben, weil er es mal woanders besser gesehen hat bzw. schöner empfunden hatte. Ja, nicht GTA typisch war dieses Spiel eventuell in bestimmten Dingen, aber was ist schon GTA typisch? Wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen - gilt auch für versteifte Gamer, die sich irgendwo einen Chefposten in der Branche geangelt haben und meinen nun großfressig rumnörgeln zu können.

    Nüchtern betrachtet ist er aber auch nur ein Gamer der auf hohem Niveau rumjammert. Wenn er also noch viel mehr Handlungsfreiheit wünscht und einige Sachen viel besser gefunden hätte, dann hätte er sich besser bei einem Entwicklerstudio beworben ODER wäre besser bei Spielen geblieben, die seine innersten Wünsche erfüllen. Soll er halt Rollenspiele daddeln...

    Ich fand GTA 5 in Sachen Story einfach nur ein mehr als rundes Erlebnis und ich habe derweil auch keine Zeit vergeudet während des Spielens noch Vergleiche zu ziehen... es war halt einfach "neu" und etwas anders - das Konzept mit gleich drei Charakteren ging meiner Meinung nach voll auf und es war auch sehr unterhaltsam.

    GTA 4 z.B. hatte ich nicht mal ansatzweise durch, da mich die Story und die Schauplätze einfach nicht gepackt haben, aber da ist ja jeder anders albern, ne?

  10. #9
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    Zitat Zitat von JustMoe23 Beitrag anzeigen
    Ich fand GTA 5 in Sachen Story einfach nur ein mehr als rundes Erlebnis und ich habe derweil auch keine Zeit vergeudet während des Spielens noch Vergleiche zu ziehen... es war halt einfach "neu" und etwas anders - das Konzept mit gleich drei Charakteren ging meiner Meinung nach voll auf und es war auch sehr unterhaltsam.
    Für mich ist GTA V auch das beste Spiel das ich bisher gespielt habe - die Spielwelt, deren Umsetzung und "Befüllung" ist den Machern einfach großartig gelungen. Auch die einzelnen Missionen sind abwechslungsreich und durchweg super!!! Auch ich konnte mir vor dem Spielen nicht vorstellen, daß das mit den drei spielbaren Charakteren wirklich funktionieren sollte - hat es aber. Schon der Aufbau der Missionen, wobei manchmal alle 3 involviert waren, ist doch richtig cool!

    Trotzdem sollte man auch nicht gleich aus "allen Wolken fallen", wenn mal jemand ein paar kritische Worte schreibt. Das muß man als Redakteur auch tun - nicht immer alles schönreden. Wenn er mit bestimmten Spielinhalten Probleme hat, ist das doch ok.

  11. #10
    Avatar von JustMoe23
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    Klar sollte man nicht alles schön reden und auch durch aus Kritik ausüben können, wenn irgendwelche Inhalte deutliche Schwächen aufweisen....

    Für mich ist GTA 5 z.B. schon mal so gar nicht eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe, dafür bietet es nämlich auch mir persönlich viel zu wenig Handlungsfreiräume, eben jene die Herr Klinge gegen Bezahlung so sehr anprangert...

    Wünsche ich mir jedoch in GTA deutlich mehr Freiheiten, Auswahlmöglichkeiten und Einfluss auf den Story-Verlauf? Nööö ! - Einfach deshalb, weil es als Genrevetreter ein echt gelungenes Werk ist, auch ohne Fitnesscenter, Handlungsalternativen und bla bla bla...

    Aber vermutlich hast du Recht, als Chef Redakteur muss man vermutlich gegen Bezahlung den Kritiker und Experten raushängen lassen und etwas Grinch spielen, damit man von ebenfalls "Kritikern" und "Experten" ernst genommen wird

    Und die Probleme schafft er sich einfach selber, da er offenbar in der Vergangenheit lebt und anderen Erlebnissen hinterher schwärmt, anstatt einen neuen Titel völlig frei davon für sich zu bewerten

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